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Ballaststoffe
Unverdauliche Pflanzenbestandteile, die die Verdauung fördern, die Darmflora unterstützen und das Sättigungsgefühl erhöhen.
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Blutzuckerspiegel / Insulin
Blutzuckerspiegel zeigt die Glukosekonzentration im Blut. Insulin reguliert den Zuckerhaushalt, fördert die Aufnahme von Glukose in die Zellen.
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Cholesterin: LDL und HDL
LDL (Low-Density-Lipoprotein) wird oft als «schlechtes Cholesterin» bezeichnet. Es transportiert Cholesterin zu den Körperzellen. Ist zu viel LDL im Blut, kann es sich in den Blutgefässen ablagern und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
HDL (High-Density-Lipoprotein) wird auch «gutes Cholesterin» genannt. Es sammelt überschüssiges Cholesterin aus dem Blut ein und bringt es zur Leber zurück, wo es abgebaut wird. Dadurch schützt HDL die Blutgefässe.
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Gesättigte Fettsäuren
Gesättigte Fettsäuren sind Fette, die vor allem in tierischen Lebensmitteln vorkommen, zum Beispiel in Butter, Kokosöl, Käse, Rahm und Fleisch. Sie liefern dem Körper Energie, sollten aber nur in kleinen Mengen gegessen werden, da sie den Cholesterinspiegel erhöhen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können.
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Glykämischer Index (GI)
Mass für die Geschwindigkeit, mit der kohlenhydrathaltige Lebensmittel den Blutzuckerspiegel erhöhen.
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Hydration
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr für den Körper, wichtig für Stoffwechsel, Kreislauf und allgemeines Wohlbefinden.
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Kalorien / Energiebedarf
Kalorien geben an, wie viel Energie ein Lebensmittel liefert. Der tägliche Energiebedarf hängt von Alter, Geschlecht, Gewicht, Aktivität und Stoffwechsel ab.
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Makronährstoffe
Nährstoffe, die der Körper in grösseren Mengen benötigt: Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Sie liefern Energie und Baumaterial für den Körper.
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Makroverteilung
Das Verhältnis der Kalorien aus Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten in der Ernährung.
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Mikronährstoffe
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die der Körper in kleinen Mengen braucht. Sie unterstützen Stoffwechsel, Immunsystem und Zellfunktionen.
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Nährstoffdichte
Die Nährstoffdichte gibt an, wie viele Nährstoffe ein Lebensmittel im Verhältnis zu seinem Energiegehalt liefert. Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte sind gesund und sättigend.
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Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren
Die einfach ungesättigten Fettsäuren sind für Herz und Gefässe sehr gut. Quellen: Olivenöl, Avocados, Mandeln, Nüsse.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, also Omega 3, sind wichtig für Gehirn, Nerven und hormonelle Balance. Quellen: Leinöl, Algenöl, Chiasamen, Hanfsamen, Lachs, Baumnüsse.
Omega 6 (oft zu viel im Konsum in Getreide). Quellen: Sonnenblumenöl, Getreide, Sojaöl, viele Fertigprodukte.
Eine gute Balance zwischen Omega 6 und Omega 3 wäre das Verhältnis 5:1.
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Transfette
Transfette sind ungesunde Fettsäuren, die vor allem bei der industriellen Verarbeitung von Lebensmitteln entstehen (z. B. für stark verarbeitete Lebensmittel, Frittiertes und gehärtete Fette). Sie kommen häufig in Fertigprodukten, Fast Food, Chips, Gebäck und Margarine vor. Transfette sollten möglichst wenig verzehrt werden: Sie erhöhen das «schlechte Cholesterin» und senken das «gute Cholesterin», fördern Entzündungen und Gelenkbeschwerden und erhöhen die Risiken für Herzinfarkt und Schlaganfall.
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Ungesättigte Fettsäuren
Ungesättigte Fettsäuren sind wichtig für den Körper, halten Herz und Blutgefässe gesund, beeinflussen den Cholesterinspiegel positiv und helfen, Entzündungen zu regulieren. Zu den sogenannten gesunden Fetten gehören auch Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.